In hochpräzisen Robotikanwendungen ist ein Mechanismus mit geringem oder gar keinem Spiel unerlässlich. Mechanisches Spiel beeinträchtigt direkt die Positionsgenauigkeit, Präzision und Reaktionsfähigkeit eines Roboters, die alle entscheidend für qualitativ hochwertige Roboterbewegungen sind.
Hier sind die Gründe, warum Gegenreaktionen wichtig sind:
1. Positionsgenauigkeit:
Das Zahnflankenspiel (oder unerwünschtes mechanisches Spiel) zwischen den Zahnrädern führt zu Verzögerungen oder Überschwingungen in der Motorbewegung. Bei Präzisionsanwendungen wie der Roboterfertigung, der chirurgischen Robotik oder der Mikromanipulation kann selbst ein minimales Spiel zu Positionsfehlern führen.
2. Wiederholbarkeit:
In industriellen Umgebungen muss der Roboter immer wieder dieselbe Position anfahren. Ein Getriebe mit geringem oder gar keinem Spiel, wie beispielsweise ein Harmonic-Drive-Getriebe oder ein Wellgetriebe, kann Bewegungen präzise wiederholen, sodass kein Abdriften oder Verrutschen auftritt.
3. Stabile Bewegungssteuerung:
Spiel in Getrieben führt bei schnellen Richtungswechseln nicht zu gleichmäßigen Bewegungen, sondern zu Vibrationen oder Instabilitäten. Ein spielfreies Getriebe ermöglicht einen reibungslosen Übergang zu einer neuen Bewegung und ist besonders wichtig in Anwendungen, bei denen die Bahnsteuerung von entscheidender Bedeutung ist.
4. Entscheidend für hochpräzise Werkzeuge:
Anwendungen wie CNC-Fräsen, Laserschneidanwendungen und in der Elektronik eingesetzte Roboterarme erfordern präzise Werkzeugbewegungen, und das Fehlen von Spiel bedeutet, dass es keine Verzögerungen oder Abweichungen geben wird.
5. Unterstützt Regelungssysteme mit geschlossenem Regelkreis:
Rückkopplungsbasierte Steuerungssysteme, wie beispielsweise Servomotoren mit Encodern, werden durch jegliches Spiel (oder Umkehrspiel) aufgrund mechanischer Einschränkungen beeinträchtigt, was zu einer verringerten Genauigkeit der Steuerbewegung führt. Geschlossene Regelkreissysteme verwenden daher Präzisionsgetriebe mit geringem Spiel.