In Laborautomatisierungsanwendungen kommen kompakte Linearantriebe mit verschiedenen Bewegungstechnologien zum Einsatz, und die geeignete Technologie wird je nach Geschwindigkeit, Kraft, Präzision und Platzbeschränkungen ausgewählt:
Spindelantriebe sind Systeme, die auf der Umwandlung einer Drehbewegung in eine lineare Bewegung basieren. Aufgrund dieses einfachen Drehmechanismus werden Spindelantriebe häufig für hochpräzise Lasttransportaufgaben wie das Pipettieren oder die Positionierung von Probenbehältern bei niedrigen Geschwindigkeiten eingesetzt (Spindelantriebe sind mechanisch einfach und präzise).
Riemenantriebe sind Systeme, die Zahnriemen und Riemenscheiben verwenden, um eine gleichmäßige lineare Bewegung mit hoher Geschwindigkeit über größere Distanzen zu ermöglichen, als dies mit anderen Systemen möglich ist. Sie werden häufig bei schnellen Bewegungen von Schlitten oder Bühnen eingesetzt, wo Geschwindigkeit entscheidend ist und Vibrationen minimiert werden müssen.
Schwingspulenantriebe ermöglichen eine extrem gleichmäßige Direktantriebsbewegung ohne mechanischen Kontakt zwischen den beweglichen Teilen und bieten daher höchste Präzision für die jeweilige Anwendung. Zu den Anwendungsbereichen für Schwingspulenantriebe gehören: hochpräzise Anwendungen wie Feinjustierungsmechanismen in Mikroskopen oder die Positionierung eines Sensorkopfs mit schnellster Reaktionszeit und minimalem Spiel.
Es werden verschiedene Bewegungstechnologien eingesetzt, um sicherzustellen, dass die kompakten Linearantriebe in Laborautomatisierungssystemen die Anforderungen des Labors an Präzision, Geräuscharmut und langfristige Zuverlässigkeit erfüllen und sogar übertreffen.